Ratgeber
Schaben in der Küche
Licht an, und für einen Moment huscht etwas Dunkles hinter den Herd. Schaben in der Küche — im Alltag „Kakerlaken" genannt — sind kein Zeichen von Unsauberkeit, aber ein Hygienethema, das man ernst nehmen sollte.
Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung – auch dann, wenn am Ende kein Einsatz nötig ist.
- Einsatzpauschale ab 69 €, Anfahrt inklusive
- Artbestimmung vor jeder Maßnahme
- Kurzfristige Termine
Ist es überhaupt eine Schabe?
In deutschen Küchen ist fachlich meist die Deutsche Schabe gemeint, wenn von „Kakerlaken" die Rede ist — nachtaktiv, hellbraun, etwa 1–1,5 cm groß, mit einer Vorliebe für warme, feuchte Ritzen nahe Herd, Spülmaschine und Kühlschrank-Rückwand. Häufig verwechselt wird sie mit dem Waldschäbchen, einem harmlosen, deutlich selteneren Gartenbewohner, der gelegentlich zufällig ins Haus gerät und dort keine Population bildet. Die Unterscheidung entscheidet, ob überhaupt eine Bekämpfung nötig ist.
Woran Sie einen echten Befall erkennen
- Tiere, die nachts aktiv werden und bei Lichteinschalten schnell in Ritzen verschwinden.
- Kleine, dunkle, ovale Eikapseln (Ootheken) in Schrank- oder Geräteritzen.
- Kotspuren — winzige, punktförmige dunkle Krümel entlang von Laufwegen.
- Ein muffiger, leicht öliger Geruch bei stärkerem Befall.
- Wiederholte Sichtungen über mehrere Tage, nicht nur ein einzelnes Tier.
Was Sie jetzt tun sollten
- Küche abends aufräumen, keine offenen Lebensmittel oder Geschirrreste stehen lassen.
- Sprühmittel aus dem Baumarkt vermeiden — sie vertreiben die Tiere nur tiefer in die Wohnung oder zum Nachbarn.
- Ritzen und Spalten fotografieren, statt sie sofort zu verschließen — wir brauchen den Überblick über die Laufwege.
- Im Mehrfamilienhaus: kurz bei Nachbarn nachfragen, ob dort ebenfalls etwas auffällt.
- Dann anrufen: 0176 4287 6094.
Wie die professionelle Behandlung abläuft
Nach der Befallsbestimmung folgt die Bekämpfung mit zugelassenen Ködergelen durch sachkundiges Personal, gezielt an Verstecken und Laufwegen platziert. Weil sich Schaben stark über nachschlüpfende Eikapseln vermehren, sind mehrere Behandlungstermine über den Vermehrungszyklus hinweg üblich, ergänzt durch Klebefallen zum Monitoring und eine kurze Hygieneberatung. In Gastronomie und Lebensmittelbetrieben ist Schädlingsmonitoring zusätzlich hygienerechtlich relevant und kann eine Meldung an das Veterinär- oder Gesundheitsamt nach sich ziehen — hier zählt schnelles, dokumentiertes Handeln auch als Betriebsschutz. Details unter Schabenbekämpfung.

Warum Sprühmittel meist das Gegenteil bewirken
Wer sichtbare Tiere wegsprüht, vertreibt sie nur in tiefere Verstecke oder in die Nachbarwohnung — der eigentliche Befall mit den Eikapseln bleibt bestehen. Im Mehrfamilienhaus ist deshalb oft eine koordinierte Behandlung mehrerer Einheiten nötig, damit der Befall nicht zwischen den Wohnungen wandert.
Was es kostet
Was es kostet
Einsatzpauschale ab 69 €
Feste Einsatzpauschale ab 69 € mit enthaltener Anfahrt, plus Material und Aufwand — Gesamtpreis verbindlich vor Arbeitsbeginn. Befallsstärke, Fläche und Zahl der Nachbehandlungen bestimmen den Aufwand. Details unter Einsatzpauschale ab 69 €.
Häufige Fragen
Bedeutet ein Befall, dass meine Küche unsauber ist?
Nein. Schaben suchen Wärme, Feuchte und Nahrung — das kommt in gepflegten Haushalten genauso vor, besonders in Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamen Steigleitungen.
Reicht ein einzelner Termin?
Wegen nachschlüpfender Eikapseln sind meist mehrere Termine mit Erfolgskontrolle nötig, um den Zyklus vollständig zu durchbrechen.
Muss ich als Gastronom das melden?
In Lebensmittelbetrieben ist Monitoring hygienerechtlich vorgeschrieben, bei Befall kann eine Meldepflicht an das Veterinär- oder Gesundheitsamt bestehen — sprechen Sie uns darauf an, wir kennen den Ablauf.